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Neue DFG- Forschergruppe zu extremen Hochwasserereignissen wird gefördert

Im Rahmen seiner Wintersitzung 2016 beschloss der Senat der DFG die Einrichtung von sieben neuen Forschergruppen. Im Rahmen dieser Bewilligungen wird auch die Forschergruppe „Space-Time Dynamics of Extreme Floods“ gefördert. Diese wird sich mit der Frage befassen, wie extreme Hochwasser in Flüssen entstehen, welche räumliche und zeitliche Verteilung derartige Ereignisse aufweisen und wie sie besser prognostiziert werden können. Sprecher der Forschergruppe ist Prof. A. Schumann, Ruhr-Universität Bochum. Die Forschungsarbeiten sind in sieben Teilprojekte gegliedert:

- Durch die Auswertung extremer Ereignisse sollen die maßgebenden Prozesse und die resultierende Prozesskette von den atmosphärischen Ausgangsbedingungen bis hin zu den resultierenden Überflutungen analysiert werden (Prof. A. Schumann, Ruhr-Universität Bochum).
- Die meteorologischen Ursachen extremer Hochwasser und deren Charakterisierung auf unterschiedlichen Betrachtungsebenen (von der kontinentalen bis zur lokalen Skale) werden Gegenstand eines Teilprojektes von Prof. B. Ahrens, Goethe-Universität Frankfurt a.M., sein.
- Der Unterschied zwischen extremen und „normalen“ Hochwasserereignissen wird im Teilprojekt des GFZ Potsdam, (Prof. B. Merz, Dr. H. Kreibich, Dr. S. Vorogushyn) untersucht.
- Prof. R. Merz vom UFZ Halle wird eine Typologie der Hochwasser in Deutschland und Österreich erstellen und untersuchen, ob und wie sich diese Hochwassertypen zeitlich und räumlich verändert haben.
- Die räumlichen Abhängigkeiten zwischen extremen Hochwasserereignissen werden in einem Teilprojekt der Universität Stuttgart (Prof. A. Bardossy) untersucht.
- Langfristige (dekadische) Verteilungen extremer Hochwasser werden durch die TU Wien (Dr. M. Rogger, Prof. G. Blöschl) analysiert werden.
- Die Prognosemöglichkeiten extremer Hochwasserereignisse auf der Grundlage der Verknüpfung probabilistischer Modelle wird im Teilprojekt der Leibnitz-Universität Hannover (Prof. U. Haberlandt) untersucht.

Insgesamt fördert die DFG diese Forschergruppe in der ersten, jetzt bewilligten Förderperiode mit 2,2 Millionen €, weitere 400.000 € werden durch den Wissenschaftsfonds der Republik Österreich bereitgestellt.

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Schieber der Möhnetalsperre findet neuen Platz an der Ruhr-Universität Bochum

Dank des Engagements von Professor Andreas Schumann, Lehrstuhl Hydrologie, Wasserwirtschaft und Umwelttechnik hat der alte Schieber der Möhnetalsperre an der Ruhr-Universität in Bochum einen neuen Platz gefunden. Er schmückt nun...

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International Commission on Water Resources Systems (ICWRS)

Prof. Schumann wurde im Rahmen der 26. Generalversammlung der IUGG (International Union of Geodesy and Geophysics) zum President elect der International Commission for Water Resources Systems (ICWRS) der IAHS gewählt. Er wird 2017 in Nachfolge von Prof. Montanari (Universität Bologna) die Leitung der ICWRS übernehmen.
http://iahs-icwrs.org

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Blaupause am 06.06.2015

Pause machte offiziell die Universitätsstraße, auf der, statt des üblichen Verkehrs, nun ein großes Bürgerfest im Zeichen der (blauen) Ruhr-Universität stattfand. Anlass für uns...

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Tag des offenen Hauses am 05.06.2015

Anlässlich des 50sten Geburtstages der Ruhr-Universität Bochum waren Freunde, Förderer und vor allem Alumni der RUB zu einem „Tag des offenen Hauses“ eingeladen. Für uns Anlass...

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Der Lehrstuhl für Hydrologie, Wasserwirtschaft und Umwelttechnik startet eine Web Page zur Charakterisierung der aktuellen Niederschlagsverhältnisse in Deutschland.

Der Niederschlag hat großen Einfluss auf die hydrologischen Verhältnisse. Seit Anfang November gibt es deshalb einen Überblick über die Niederschlagsverhältnisse in Deutschland im jeweils letzten Monat und für das letzte Viertel- bzw. Halbjahr. Auf Basis der DWD-Niederschlagsdaten erfolgt für 23 Stationen eine Darstellung des Standardisierten Niederschlagsindex-Wertes (Standardized Precipitation Index (SPI)). Dieser zeigt die Niederschlagsverhältnisse des jeweiligen Zeitraumes im Vergleich zum langjährigen Normalwert und im Vergleich zu den entsprechenden Zeiträumen der Vorjahre an.

 

Lehrstuhl für Hydrologie, Wasserwirtschaft und Umwelttechnik ist am SFB 823 der TU Dortmund beteiligt


Die Leiter und Mitarbeiter im Projekt „Robuste Analyse hydrologischer Zeitreihen mit Anwendungen für die hochwasserstatistische Regionalisierung“ des SFB 823 „Statistik nichtlinearer dynamischer Prozesse“ (von links nach rechts: Prof. Andreas Schumann, Prof. Roland Fried, Msc. Fischer, Msc. Kinsvater, Bsc. Lilienthal, Dipl.-Ing. Schulte)


Seit einigen Jahren diskutiert der Lehrstuhl für Hydrologie, Wasserwirtschaft und Umwelttechnik mit den Mathematikern der Ruhr- Universität und den Statistikern der TU Dortmund neue Ansätze der Extremwertstatistik. Im Ergebnis dieser Kontakte entstand vor über einem Jahr die Idee,...

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Lehrstuhl für Hydrologie, Wasserwirtschaft und Umwelttechnik führt DFG- Rundgespräch zu Fragen der Hochwasserentstehung durch


Die Schlossmühle Rochlitz vor dem Hochwasser 2013 mit neuer Hochwasserschutzwand und am 3. Juni 2013


Seit 1993 die Altstadt von Köln überflutet wurde traten in Deutschland gehäuft extreme Hochwasser auf. Was können wir aus diesen großen Hochwasserereignissen lernen? Es wurde deutlich,...

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Versagt der Hochwasserschutz in Deutschland?

Resolution von Professorinnen und Professoren der Lehrstühle für Wasserbau und Ingenieurhydrologie an deutschen Universitäten vom 15.06.2013




Hochwasser in Deutschland


Professor Schumann, TV-Sender neun1/2, Sendung vom 15.06.2013